7 Erkenntnisse aus HarvardX und MITx 'Jahr 4-Bericht

Es wurden vier vollständige Jahre ihrer Kurse zu edX analysiert, was zu einer der größten Umfragen zu MOOCs aller Zeiten führte

HarvardXs Wortwand

Ein gemeinsames Forschungsteam der Harvard University und des MIT hat kürzlich ihre Ergebnisse aus vierjährigen Kursen zu edX veröffentlicht. Laut ihrem Bericht handelt es sich bei der Veröffentlichung um eine der bislang größten Umfragen zu massiven offenen Online-Kursen (MOOCs).

Vorhersehbarerweise lieferten die Daten eine Menge interessanter Fakten über den Stand der Online-Bildung. Hier sind sieben Erkenntnisse aus HarvardX und MITxs „Year 4 Report“, die mir aufgefallen sind.

Ernsthafte Skala

Fakt: Von Sommer 2012 bis Herbst 2016 wurden 290 Kurse live geschaltet, 245.000 Zertifikate wurden vergeben und 2,4 Millionen Unique User nahmen an einem oder mehreren offenen Online-Kursen von HarvardX oder MITx teil.

Meine Meinung: Die Skala ist erstaunlich. Noch beeindruckender ist, dass diese Daten 2012 - das „Geburtsjahr“ der MOOCs - umfassen. Die Online-Bildung nahm rasch zu und wächst 2017 weiter.

Zertifikatsverdiener vs. Entdecker vs. Teilnehmer

Fakt: Für den typischen HarvardX / MITx-Kurs oder das typische HarvardX / MITx-Modul erhalten 500 Teilnehmer Zertifikate (5%), 1.500 erkunden die Hälfte oder mehr des Kursinhalts (15%) und 7.900 greifen auf den Kursinhalt zu (80%).

Meine Meinung: Der Zertifikatsverdiener ist eine seltene Rasse.

Die Leute wollen Zertifikate bekommen, aber sie tun es nicht

Fakt: 54 Prozent der antwortenden Teilnehmer gaben an, ein Zertifikat erwerben zu wollen. Von diesen 537.726 Teilnehmern erhalten nur 16% ein Zertifikat.

Meine Meinung: Mehr als vier Fünftel der Menschen, die ein Zertifikat erwerben möchten, tun dies nicht. Ich würde diese Leute gerne nach ihren Gründen befragen, warum sie nicht durchkommen. In anderen Lebensbereichen beschäftigt zu sein, die Arbeitsbelastung zu unterschätzen und das Interesse zu verlieren, sind wahrscheinlich beliebte Gründe. Diese Prozentsätze werden jedoch stark von einem bestimmten Verlauf beeinflusst, was zu meinem nächsten bemerkenswerten Ergebnis führt…

CS50x ist seelenzerstörend

Fakt: Obwohl die mittlere Zertifizierungsrate für einzelne Kurse bei Teilnehmern, die ein Zertifikat erwerben möchten, 30% beträgt, beträgt die Zertifizierungsrate für Harvard CS50x 1%.

Meine Meinung: Die massive Online-Präsenz von CS50x spiegelt sich in der Umfrage wider, da der Kurs ein Drittel der Teilnehmer ausmacht, die ein Zertifikat erwerben möchten. Die geschätzte Abschlusszeit des Kurses liegt nördlich von 200 Stunden. Es ist anspruchsvoll, insbesondere die wöchentlichen Problemstellungen, die 10 bis 20 Stunden dauern. Die 1% -Zertifizierungszahl ist verständlich. Es ist bedauerlich, dass CS50x die Seelen so vieler Lernender zerquetscht, weil der Kurs erstaunlich ist.

Weniger Frauen in CS, STEM MOOCs

Fakt: 17% bzw. 16% der Teilnehmer an Informatik- und MINT-Kursen sind weiblich. 47 Prozent der Lernenden in den Kursen Geisteswissenschaften, Geschichte, Religion, Design und Bildung (HHRDE) sind weiblich. 35 Prozent der Kurse in Regierungs-, Gesundheits- und Sozialwissenschaften (GHSS) sind weiblich.

Meine Meinung: Die geschlechtsspezifischen Probleme in den Bereichen CS und STEM erheben ihre hässlichen Köpfe. Die National Science Foundation hat Frauen, die 17,9% der Bachelor-Abschlüsse in Informatik erhalten, was diese Ergebnisse bestätigt. Der Zugang ist nicht das einzige, was diese Probleme verursacht.

Lehrer verwenden häufig MOOCs

Fakt: Zweiunddreißig Prozent der antwortenden Teilnehmer sind Lehrer oder waren zu einem bestimmten Zeitpunkt Lehrer.

Mein Standpunkt: Ich fand es toll, wie der Bericht die Auswirkungen dieses Befundes formulierte, daher hier ein direktes Zitat: „Dieser Befund war ein nützlicher Hinweis auf mögliche nicht-traditionelle Wege, über die MOOCs sich positiv auf die Bildungsergebnisse auswirken können, in diesem Fall durch Bereitstellung Ressourcen und Lernmöglichkeiten für Lehrer. “

Die Leute verbringen weniger Zeit "im Unterricht"

Fakt: Der mittlere Teilnehmer an den meisten Kursen verbringt 30% der Zeit in einem gleichwertigen Wohnkurs. Für CS-Kurse beträgt die Rate 59%. Für MINT-Kurse sind es 50%.

Meine Meinung: MOOC-Studenten können Abstriche machen. Sie werden selten überwacht. Oft reicht ein „Pass“ aus, nicht ein Buchstabe oder eine prozentuale Note. Wohnkurse sind jedoch auch ineffizient. Lange Vorlesungen funktionieren für viele (auch für mich) nicht, da die Schüler häufig später alle Inhalte neu lernen müssen.

Der vollständige Bericht (mit Tabellen und Abbildungen) kann hier heruntergeladen werden.

Ursprünglich bei Class Central veröffentlicht.